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Mund-Nasen-Schutz-Masken selbst nähen:

Es ist jetzt wichtig, dass wir alle uns schützen – insbesondere das medizinische und pflegerische Personal in den Krankenhäusern. Einen effektiven Schutz bieten hierzu die sogenannten Mund-Nasen-Schutz-Masken (MNS). Dieser MNS schützt nicht nur den Träger, sondern auch die Menschen in der Umgebung.

So wie wir alle gerade auch Abstand voneinander halten sollten, in die Armbeuge husten und niesen, das Händeschütteln unterlassen, so basiert die Ansteckungsprävention auf der Annahme, dass jeder und jede potenziell ansteckend sein könnte. Und eine einfache Maske verhindert, dass man seine Tröpfchen in die Gegend hustet oder niest. Wer sie trägt, tut seiner Umwelt also einen Gefallen.

Wichtig ist aber zu wissen, dass ein solcher industriell gefertigter Mund-Nasen-Schutz keine unbegrenzte Lebensdauer hat und alle zwei bis drei Stunden verworfen und erneuert werden muss.

Damit im klinischen Bereich ausreichend genormte Masken zur Verfügung stehen, die im täglichen Kontakt mit Patienten für Sicherheit sorgen, entstand der Gedanke, in patientenfernen Bereichen genähte Mundschutze zur Verfügung zu stellen. So können sich beispielsweise Mitarbeiter in Logistik, Reinigung und Versorgung, die nicht in der unmittelbaren Patientenversorgung beteiligt sind, selbst schützen und übernehmen Verantwortung für andere Personen in ihrer Umgebung. Und gleichzeitig werden wertvolle Ressourcen geschont.

Wichtig bei der Herstellung von genähten Mundschutzen ist, dass der gewählte Stoff aus Baumwolle ist und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden kann. Weiterhin muss beim Nähen darauf geachtet werden, dass der Stoff drei- bis vierlagig gelegt ist.

Eine ausführliche Anleitung zur Herstellung findet man bspw. für Kinder (kleinste Größe)

>> Anleitung Masken für Kinder <<

oder für Erwachsene

>> Download Anleitung Masken für Erwachsene <<

Wenn Sie helfen wollen, dann können Sie gerne MSN nach den Anleitungen herstellen und direkt an die Abteilung Hygiene im Klinikum Dritter Orden schicken (Menzinger Str. 44, 80638 München). Oder einfach vorbeibringen. Alle abgegebenen Masken werden im Klinikum industriell aufbereitet und dann an die entsprechenden Bereiche verteilt.

Zu dieser Aktion haben uns schon viele Rückmeldungen erreicht. Wir sind überwältigt von so viel Hilfe und Support - für uns ein Zeichen, dass wir alle zusammenstehen in dieser besonderen Zeit!

Aktuell können wir telefonisch keine Fragen zu den Nähanforderungen beantworten, da wir unsere Telefonleitungen möglichst für die Anfragen von unseren niedergelassenen Kollegen und die Angehörigen unserer Patienten freihalten müssen. 

Vielen Dank an alle Näherinnen und Näher!

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